Südwesten USA: Nationalpark-Route für 2 Wochen (Grand Canyon, Zion, Bryce)
Zuletzt aktualisiert am 12/08/2026
Kurzantwort: Die klassische Südwesten-Runde startet in Las Vegas und führt zu den spektakulärsten Nationalparks der USA: Grand Canyon, Antelope Canyon, Monument Valley, Arches, Bryce und Zion — rund 2.000 km in etwa 2 Wochen. Beste Reisezeit: April/Mai oder September/Oktober. Wichtig 2026: An Grand Canyon, Bryce und Zion zahlen Nicht-US-Bürger 100 USD pro Person Aufschlag.
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Zu jedem Highlight dieser Route haben wir einen ausführlichen Guide – mit Eintritt 2026, Anfahrt und Tipps:
- Zion Nationalpark
- Bryce Canyon
- Arches Nationalpark
- Monument Valley
- Antelope Canyon
- Horseshoe Bend
- Lake Powell
- Grand Canyon
- Grand Canyon South Rim
- Sedona
- Canyonlands Nationalpark
- Capitol Reef Nationalpark
- Mesa Arch (Canyonlands)
- Petrified Forest
- Page (Basis für Antelope & Horseshoe Bend)
- Kanab (Basis für Zion, Bryce & The Wave)

Kein anderer Roadtrip der USA bündelt so viele Naturwunder auf engem Raum wie die Südwesten-Runde. Zwischen Las Vegas und den Canyons von Utah und Arizona reihen sich rote Felsen, tiefe Schluchten und Sternenhimmel aneinander – eine Landschaft wie von einem anderen Planeten. Diese Route ist als entspannte 2-Wochen-Rundreise mit Start und Ende in Las Vegas ausgelegt.
Für wen diese Route ideal ist: Naturliebhaber und Fotografen, die Nationalparks und Wüste den Großstädten vorziehen. Wer auch Städte will, kombiniert die Runde mit ein paar Tagen Las Vegas oder hängt die Westküste an.
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Die Route auf einen Blick
- Dauer: ca. 14 Tage
- Strecke: ca. 2.000 km
- Start/Ende: Las Vegas
- Reisestil: Roadtrip mit Mietwagen
- Stopps: Las Vegas → Grand Canyon → Page (Antelope Canyon) → Monument Valley → Arches (Moab) → Bryce Canyon → Zion
Neue Parkgebühren 2026 für Nicht-US-Bürger: An Grand Canyon, Bryce und Zion (alle drei auf dieser Route) zahlst du seit dem 1. Januar 2026 als Nicht-US-Bürger ab 16 Jahren 100 USD pro Person Aufschlag zusätzlich zum normalen Eintritt (35 USD/Fahrzeug). Für zwei Erwachsene ohne Pass wären das an diesen drei Parks rund 700 USD. Tipp: Der „Non-Resident Annual Pass“ für 250 USD deckt Standard-Eintritt UND den 100-USD-Aufschlag für den Inhaber plus bis zu drei weitere Erwachsene – auf dieser Park-Route spart er schnell mehrere Hundert Dollar und gilt 12 Monate für alle US-Nationalparks. Arches, Monument Valley und der Antelope Canyon sind nicht betroffen. Quelle: nps.gov/aboutus/nonresident-fees.
Tag für Tag: deine Nationalpark-Route
Tag 1: Ankunft in Las Vegas
Ankommen, Mietwagen übernehmen, vom Jetlag erholen. Wer mag, nimmt am Abend den Strip mit – die eigentliche Reise beginnt am nächsten Morgen Richtung Osten.
Tag 2–3: Grand Canyon (South Rim, ca. 450 km)
Der Grand Canyon ist das erste große Ziel und braucht keine Vorstellung. Plane den South Rim mit Aussichtspunkten entlang des Desert View Drive, den Sonnenuntergang am Mather Point und eine kurze Wanderung ein Stück in den Canyon (z. B. den South Kaibab Trail bis Ooh Aah Point).
Gut zu wissen: Der Grand Canyon gehört zu den 11 Parks mit dem 100-USD-Aufschlag für Nicht-US-Bürger (plus 35 USD/Fahrzeug). Der belebte South Rim ist ganzjährig geöffnet; der ruhigere North Rim nur etwa Mai bis Oktober. Parkplätze am Visitor Center füllen sich vormittags – früh da sein.

Tag 4: Page – Antelope Canyon & Horseshoe Bend (ca. 220 km)
Rund um die Kleinstadt Page liegen zwei der meistfotografierten Orte der USA: der wellenförmige Antelope Canyon und der Mäander des Colorado River am Horseshoe Bend. Ein kurzer, aber landschaftlich enorm dichter Tag.
Gut zu wissen: Der Antelope Canyon liegt auf Navajo-Land und ist nur mit gebuchter geführter Tour zugänglich (Upper oder Lower Antelope, ca. 60–110 USD je nach Anbieter und Tageszeit) – früh reservieren, beliebte Slots sind schnell weg. Am Horseshoe Bend wird eine kleine Parkgebühr fällig.

Tag 5: Monument Valley (ca. 200 km)
Die roten Tafelberge des Monument Valley sind das Bild des Wilden Westens schlechthin. Der 27 km lange Valley Drive (Schotterpiste) führt an den berühmtesten Formationen vorbei; den Sonnenauf- oder -untergang solltest du dir nicht entgehen lassen.
Gut zu wissen: Monument Valley ist kein Nationalpark, sondern ein Navajo Tribal Park mit eigener Gebühr (ca. 8 USD pro Person) – der Nationalpark-Pass gilt hier nicht, der 100-USD-Aufschlag aber auch nicht. Für den Valley Drive reicht ein normaler Pkw bei trockenem Wetter; geführte Navajo-Touren kommen tiefer ins Tal.

Tag 6–7: Moab – Arches & Canyonlands (ca. 250 km)
Das Städtchen Moab ist die Basis für gleich zwei Nationalparks: Arches mit über 2.000 Sandstein-Bögen (darunter der ikonische Delicate Arch) und das weite Canyonlands mit dem Mesa Arch zum Sonnenaufgang. Zwei Tage geben dir Zeit für beide ohne Hetze.
Gut zu wissen: Der Arches-Nationalpark hat 2026 kein Timed-Entry-Reservierungssystem mehr (offiziell bestätigt, nps.gov/arch) – Eintritt jederzeit, aber Parkplätze an Delicate Arch und Devils Garden füllen sich am Vormittag. Arches und Canyonlands gehören nicht zu den Parks mit dem 100-USD-Aufschlag.

Tag 8: Bryce Canyon (ca. 400 km)
Bryce ist anders als alles andere auf dieser Route: ein Amphitheater aus Tausenden orange-roten Felsnadeln, den „Hoodoos“. Der Navajo Loop / Queen’s Garden Trail führt mitten hinein, der Sunset Point liefert den klassischen Blick von oben.
Gut zu wissen: Bryce liegt auf über 2.400 m – abends und morgens kühl, selbst im Sommer. Auch hier gilt 2026 der 100-USD-Aufschlag für Nicht-US-Bürger plus 35 USD/Fahrzeug.

Tag 9–10: Zion-Nationalpark (ca. 130 km)
Zion ist das grandiose Finale: ein grüner Canyon mit senkrechten Felswänden, in dem du auf dem Riverside Walk durch den Virgin River wandern (die berühmten „Narrows“) oder den ausgesetzten Angels Landing erklimmen kannst. Zwei Tage lassen Zeit für beides.
Gut zu wissen: Von März bis November ist der Zion Canyon für Privatautos gesperrt – du fährst mit dem kostenlosen Park-Shuttle (kein Ticket nötig). Angels Landing braucht ein separat zu beantragendes Permit (Lotterie). Auch Zion hat den 100-USD-Aufschlag für Nicht-US-Bürger.

Tag 11: Zurück nach Las Vegas (ca. 270 km)
Von Zion sind es nur rund 2,5 Stunden zurück nach Las Vegas – ein entspannter Abschluss. Wer Puffer hat, hängt noch einen Tag Vegas oder einen Abstecher zum Valley of Fire an.
Beste Reisezeit
Ideal sind April/Mai und September/Oktober: mild und stabil. Im Hochsommer ist es in den tiefen Wüstenlagen (Moab, Monument Valley, Page) sehr heiß, der höher gelegene Bryce und der Grand Canyon South Rim bleiben angenehmer. Im Winter kann in Bryce und Zion Schnee liegen – stimmungsvoll, aber kalt, und der Grand Canyon North Rim ist dann gesperrt.
Was kostet die Reise? (Budget pro Person)
- Flug ab Deutschland (nach Las Vegas, meist mit Umstieg): 550–850 €
- Mietwagen (2 Wochen): 600–900 €
- Unterkünfte (Mittelklasse/Motels): 900–1.400 €
- Parkgebühren: mit dem 250-USD-Non-Resident-Jahrespass ist das ganze Fahrzeug abgedeckt (sonst 35 USD/Park + 100 USD/Person an Grand Canyon/Bryce/Zion)
- Benzin, Essen, Touren (Antelope): 600–900 €
Realistisch 2.600–3.600 € pro Person. Der größte 2026-Posten gegenüber früher sind die neuen Parkgebühren für Nicht-US-Bürger – auf dieser Route fährst du mit dem 250-USD-Non-Resident-Jahrespass am günstigsten.
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Häufige Fragen zur Südwesten-Route (FAQ)
Wie viele Tage braucht man für die Südwesten-Nationalparks?
Für die klassische Runde ab Las Vegas mit Grand Canyon, Page, Monument Valley, Arches, Bryce und Zion sind rund zwei Wochen ideal. In zehn Tagen ist es machbar, aber sportlich; drei Wochen geben Zeit für längere Wanderungen und zusätzliche Parks wie Capitol Reef.
Was kosten die Nationalparks im Südwesten 2026 für Deutsche?
Pro Park 35 USD je Fahrzeug. An Grand Canyon, Bryce und Zion kommt seit 2026 ein Aufschlag von 100 USD pro Person (ab 16 Jahren) für Nicht-US-Bürger dazu. Wer den 250-USD-Non-Resident-Jahrespass kauft, hat damit Standard-Eintritt und Aufschlag für bis zu vier Erwachsene abgedeckt – auf einer Park-Route die günstigste Variante. Arches, Monument Valley und der Antelope Canyon sind ausgenommen (Monument Valley und Antelope haben eigene Navajo-Gebühren).
Braucht man im Südwesten der USA einen Allrad-Wagen?
Für diese Route nicht. Alle Stopps inklusive Monument Valley Valley Drive sind bei trockenem Wetter mit einem normalen Pkw erreichbar. Allrad ist nur für abgelegene Pisten nötig, die hier nicht auf dem Programm stehen.
Wann ist die beste Reisezeit für den Südwesten?
April/Mai und September/Oktober sind ideal: mild und nicht überlaufen. Den Hochsommer mit über 40 °C in den Wüstenlagen sollte man meiden; der Winter ist in Bryce und Zion kalt und teils verschneit.
Über diesen Guide: Wir vom USA-Reiseblogger sind seit Jahren und in über 300 Artikeln auf USA-Reisen spezialisiert. Diese Route haben wir aus aktuellen Reiseberichten, offiziellen Park-Informationen (u. a. nps.gov) und Leser-Feedback zusammengestellt und halten Preise und Hinweise aktuell. Stand: Juni 2026.
