Karte der Ostküsten-Route von Washington bis Maine
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Ostküste USA & Neuengland: Route für 2 Wochen (mit Karte & Tagesplan)

Zuletzt aktualisiert am 12/08/2026

Kurzantwort: Die Ostküsten-Route verbindet in rund 2 Wochen die großen Metropolen und Neuengland: Washington D.C., Philadelphia, New York, Boston, Cape Cod und die Küste Maines — etwa 1.000 km. Beste Reisezeit: Mai/Juni oder September/Oktober (im Herbst der berühmte Indian Summer). Anders als im Westen sind die Distanzen kurz — die Städte verbindest du bequem per Zug.

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Karte der Ostküsten-Route von Washington bis Maine
Die Ostküsten-Route: von Washington D.C. über New York und Boston bis an die Küste Maines.

Wer die USA von ihrer geschichtsträchtigen, urbanen Seite erleben will, ist an der Ostküste richtig: Hier liegen die Gründungsstädte der Nation, Weltmetropolen wie New York und das malerische Neuengland mit Leuchttürmen, Lobster und buntem Indian Summer dicht beieinander. Diese Route führt in rund zwei Wochen von Washington D.C. bis an die Küste Maines.

Für wen diese Route ideal ist: Wer Städte, Kultur und Geschichte liebt und kurze Wege schätzt. Ein großer Pluspunkt: Den Abschnitt Washington–Philadelphia–New York–Boston fährst du entspannt mit dem Zug; den Mietwagen brauchst du erst für Neuengland.

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💡 Neu seit 2026: Eintritts-Aufschlag für Nicht-US-Bürger
Mit dem Acadia-Nationalpark in Maine liegt einer der 11 betroffenen Parks auf dieser Route: Nicht-US-Bürger zahlen dort seit 1.1.2026 100 USD pro Person extra (ab 16 J.). Ist Acadia dein einziger betroffener Park, zahlst du den Aufschlag als Paar (ca. 235 USD inkl. Eintritt) günstiger direkt – der „America the Beautiful – Non-Resident Annual Pass“ (250 USD) lohnt sich erst ab dem zweiten betroffenen Park.

Die Route auf einen Blick

  • Dauer: ca. 14 Tage
  • Strecke: ca. 1.000 km (Städte per Zug, Neuengland mit Auto)
  • Start/Ende: Washington D.C. bis Portland (Maine)
  • Reisestil: Mix aus Zug (Metropolen) und Mietwagen (Neuengland)
  • Stopps: Washington D.C. → Philadelphia → New York → Boston → Cape Cod → Portland (Maine)

Tag für Tag: dein 2-Wochen-Reiseplan

Tag 1–3: Washington D.C.

Der Auftakt in der Hauptstadt: die National Mall mit Lincoln Memorial, Washington Monument, Kapitol und Weißem Haus, dazu die weltklasse Museen der Smithsonian Institution. Drei Tage reichen für die Highlights ohne Hetze.

Gut zu wissen: Die Smithsonian-Museen (u. a. Air and Space, Natural History, American History) sind komplett kostenlos – ein riesiger Gegenwert. Für das stark nachgefragte National Museum of African American History and Culture sind in der Hauptsaison kostenlose Zeitfenster-Tickets nötig.

Das Kapitol in Washington D.C.
Washington D.C. – Auftakt der Ostküsten-Route.

Tag 4: Philadelphia

Auf dem Weg nach Norden lohnt ein Tag in Philadelphia, der Geburtsstadt der USA: Liberty Bell, Independence Hall und die „Rocky Steps“ am Kunstmuseum. Mit dem Zug liegt die Stadt bequem zwischen Washington und New York.

Gut zu wissen: Die Independence Hall besichtigt man nur mit kostenlosem Zeitfenster-Ticket (vor Ort oder online über recreation.gov) – im Sommer früh sichern.

Independence Hall in Philadelphia
Philadelphia – Geburtsort der USA.

Tag 5–8: New York City

Das Herz der Reise: Vier Tage für Manhattan und mehr – Times Square, Central Park, 9/11 Memorial, Brooklyn Bridge, die Freiheitsstatue und der Blick von einer der großen Aussichtsplattformen. New York braucht Zeit, und vier Tage sind das Minimum für einen ersten echten Eindruck.

Gut zu wissen: Die Aussichtsplattformen (Empire State, Top of the Rock, Summit One Vanderbilt) und vor allem die Freiheitsstatue mit Krone früh online buchen – die Krone ist oft Monate im Voraus ausverkauft. Wer drei oder mehr Attraktionen plant, fährt mit einem CityPASS meist günstiger.

Die Skyline von Manhattan in New York
New York City – das Herz der Route.

Tag 9–10: Boston

Boston ist kompakt, europäisch und voller Geschichte: der Freedom Trail, die Eliteunis Harvard und MIT im benachbarten Cambridge, dazu Quincy Market und der Hafen. Zwei Tage passen gut.

Gut zu wissen: Der Freedom Trail – eine rote Linie im Gehweg – führt kostenlos und selbstgeführt an 16 historischen Stätten vorbei; ideal zu Fuß. Innerhalb der Stadt fährst du mit der „T“ (der ältesten U-Bahn der USA).

Die Skyline von Boston
Boston – Geschichte und Freedom Trail.

Tag 11: Cape Cod

Jetzt beginnt Neuengland: Cape Cod mit langen Stränden, Dünen, Leuchttürmen und Hafenstädtchen wie Provincetown. Hier brauchst du den Mietwagen.

Gut zu wissen: Cape Cod ist im Sommer beliebt – Unterkünfte früh buchen, und an Wochenenden staut sich der Verkehr auf der Anreise über die Sagamore Bridge. Unter der Woche ist es deutlich entspannter.

Leuchtturm an der Küste von Cape Cod
Cape Cod – Strände und Leuchttürme.

Tag 12–13: Portland (Maine) & die Küste

Den Abschluss bildet die raue, schöne Küste Maines rund um Portland: charmante Altstadt, frischer Lobster und das ikonische Portland Head Light. Ein entspanntes Finale mit Neuengland-Flair.

Gut zu wissen: Maine ist Lobster-Land – frischer und günstiger als fast überall sonst, am besten direkt am Hafen oder an einer „Lobster Shack“. Das Portland Head Light ist einer der meistfotografierten Leuchttürme der USA. Wer mehr Zeit hat, fährt weiter zum Acadia-Nationalpark (rund 5 Std. nördlich).

Das Portland Head Light in Maine
Die Küste Maines mit dem Portland Head Light.

Beste Reisezeit

Ideal sind Mai/Juni und vor allem September/Oktober: Im Herbst färbt der berühmte Indian Summer Neuengland leuchtend bunt (Höhepunkt meist Anfang bis Mitte Oktober) – dann ist aber auch viel los. Der Sommer ist warm und in den Städten schwül, der Winter kalt und schneereich, dafür sind die Städte dann günstiger.

Was kostet die Reise? (Budget pro Person)

  • Flug ab Deutschland (nach New York oder Washington): 450–750 €
  • Bahn (Amtrak D.C.–Boston) + Mietwagen (Neuengland, ~5 Tage): 400–700 €
  • Unterkünfte (Mittelklasse; New York ist teuer): 1.200–1.800 €
  • Eintritte, Essen, Nahverkehr: 700–1.000 €

Realistisch 2.500–3.800 € pro Person – vor allem New York treibt die Hotelpreise. Ein Plus: D.C.s Smithsonian-Museen und Bostons Freedom Trail sind gratis und dämpfen das Budget.

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Häufige Fragen zur Ostküsten-Route (FAQ)

Reichen 2 Wochen für die Ostküste der USA?

Ja. Zwei Wochen reichen für Washington, Philadelphia, New York, Boston, Cape Cod und einen Abstecher nach Maine. Wer New York mehr Zeit geben oder bis zum Acadia-Nationalpark fahren will, sollte drei Wochen einplanen.

Braucht man an der Ostküste der USA einen Mietwagen?

Für die Metropolen nicht: Washington, Philadelphia, New York und Boston verbindet der Amtrak-Zug (Northeast Corridor) schnell und bequem, und in den Städten fährst du mit U-Bahn und zu Fuß. Einen Mietwagen brauchst du erst für Cape Cod und die Küste Maines.

Wann ist die beste Reisezeit für Neuengland?

Mai/Juni und September/Oktober. Besonders der Indian Summer im Oktober ist spektakulär, dann sind aber auch viele unterwegs. Im Hochsommer ist es in den Städten schwül, im Winter kalt und schneereich.

Wie kommt man von Deutschland an die Ostküste?

Nonstop-Flüge gibt es ab mehreren deutschen Flughäfen nach New York (JFK/Newark), Washington und Boston; die Flugzeit beträgt rund 8–9 Stunden. New York oder Washington sind die praktischsten Startpunkte.

Über diesen Guide: Wir vom USA-Reiseblogger sind seit Jahren und in über 300 Artikeln auf USA-Reisen spezialisiert. Diese Route haben wir aus aktuellen Reiseberichten, offiziellen Park-Informationen (u. a. nps.gov) und Leser-Feedback zusammengestellt und halten Preise und Hinweise aktuell. Stand: Juni 2026.

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