Westküste USA: die perfekte Route für 2 Wochen (mit Karte & Tagesplan)
Zuletzt aktualisiert am 12/08/2026
Kurzantwort: Die klassische Westküsten-Route führt in 2 Wochen von San Francisco über den Yosemite-Nationalpark und Las Vegas nach Los Angeles und San Diego — rund 2.500 km. Beste Reisezeit: Mai/Juni oder September/Oktober. Budget realistisch ab 2.500–3.500 € pro Person inklusive Flug, Mietwagen und Mittelklasse-Hotels.
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Zwei Wochen Westküste sind die wohl beliebteste erste große USA-Reise – und das aus gutem Grund: Auf einer einzigen Route bekommst du Weltstädte, eine der spektakulärsten Naturlandschaften der Welt und das Wüsten-Spektakel Las Vegas. Diese Route ist als entspannte Rundreise ausgelegt: genug Zeit an den Highlights, machbare Tagesetappen, Start und Ende in Kalifornien.
Für wen diese Route ideal ist: Erstreisende, die das „Best of“ der Westküste in zwei Wochen sehen wollen, ohne jeden Tag das Hotel zu wechseln. Wer mehr Natur und den Highway 1 in Ruhe will, plant besser drei Wochen ein.
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Die Route auf einen Blick
- Dauer: 14 Tage
- Strecke: ca. 2.500 km
- Start/Ende: San Francisco (alternativ Los Angeles)
- Reisestil: Roadtrip mit Mietwagen
- Stopps: San Francisco → Yosemite → Las Vegas → Death Valley → Los Angeles → San Diego → Santa Barbara
Tag für Tag: dein 2-Wochen-Reiseplan
Tag 1–3: San Francisco
Der perfekte Einstieg, um vom Jetlag anzukommen. Drei volle Tage reichen für die Golden Gate Bridge, eine Fahrt mit den historischen Cable Cars, Alcatraz, die bunten „Painted Ladies“ am Alamo Square und Fisherman’s Wharf. Ein Tagesausflug ins Weinland nach Napa oder Sonoma lohnt sich, wenn du einen Tag mehr hast.
Gut zu wissen: San Francisco ist im Sommer überraschend kühl und neblig – pack auch im Juli eine Jacke ein. Und: Alcatraz-Tickets sind im Sommer oft Wochen bis Monate im Voraus ausverkauft und werden 90 Tage vorher freigeschaltet – buche früh über den offiziellen Anbieter City Cruises (cityexperiences.com). Wenn ausgebucht, lohnt der Blick auf Kombi-Touren.

Tag 4–5: Yosemite-Nationalpark (ca. 300 km / 4 Std. ab SF)
Hier wechselt die Reise vom Großstadt- in den Naturmodus. Der Yosemite-Nationalpark gehört zum Beeindruckendsten, was die USA zu bieten haben: die Granitwände von El Capitan und Half Dome, die Wasserfälle (im Frühsommer am stärksten) und Aussichtspunkte wie Tunnel View und Glacier Point. Ein beliebter erster Wander-Einstieg ist der Mist Trail zu den Vernal Falls.
Gut zu wissen (2026): 2026 brauchst du keine Einfahrt-Reservierung für den Yosemite (nps.gov/yose), aber die Parkplätze im Valley sind oft schon am späten Vormittag voll – sei früh am Tor. Eintritt: 35 USD pro Fahrzeug (7 Tage). Wichtig für deutsche Reisende: Seit dem 1. Januar 2026 zahlen Nicht-US-Bürger ab 16 Jahren an Yosemite und 10 weiteren stark besuchten Parks (u. a. Grand Canyon, Zion, Yellowstone) einen Aufschlag von 100 USD pro Person zusätzlich zum Eintritt. Death Valley ist davon ausgenommen. Den günstigen „America the Beautiful„-Pass (80 USD) gibt es nur für US-Bürger. Für dich gibt es den Non-Resident-Pass (250 USD), der Standard-Eintritt UND den 100-USD-Aufschlag für dich plus bis zu drei weitere Erwachsene deckt und 12 Monate für alle US-Nationalparks gilt – zu zweit oder bei mehreren Parks lohnt er sich schnell.

Tag 6: Yosemite → Las Vegas (ca. 530 km / 8 Std.)
Die längste Etappe der Reise, dafür mit grandiosem Landschaftswandel von den Sierra-Bergen in die Mojave-Wüste. Brich früh auf. Wer die Strecke aufteilen will, kann in Bishop einen Zwischenstopp einlegen.
Tag 7–8: Las Vegas
Zwei Nächte reichen, um Las Vegas zu erleben, ohne dass es zu viel wird: der Strip bei Nacht, die Shows, die thematisierten Mega-Hotels. Tagsüber bietet sich ein Ausflug an – der Hoover Dam liegt nur rund 45 Minuten entfernt.
Gut zu wissen: Fast alle Strip-Hotels schlagen eine „Resort Fee“ von 30–50 USD pro Nacht auf, die im beworbenen Zimmerpreis oft nicht enthalten ist – kalkuliere sie ins Budget ein. Für die meisten Reisenden sind zwei Nächte die richtige Dosis.

Tag 9: Las Vegas → Death Valley → Richtung Kalifornien (ca. 430 km)
Auf dem Weg nach Kalifornien durchquerst du den Death-Valley-Nationalpark – den heißesten und tiefsten Punkt Nordamerikas. Highlights sind Badwater Basin (86 m unter dem Meeresspiegel), die Sanddünen von Mesquite Flat und der Zabriskie Point im Morgenlicht.
Gut zu wissen: Im Hochsommer wird es hier regelmäßig über 50 °C. Immer ausreichend Wasser mitführen, das Auto vollgetankt halten und sich nicht auf durchgehenden Handyempfang verlassen. Death Valley ist gebührenpflichtig (kein Nicht-US-Bürger-Aufschlag).
Tag 10–12: Los Angeles
Drei Tage für die Stadt der Engel: Hollywood und der Walk of Fame, die Strände von Santa Monica und Venice Beach, das Getty Center und ein Abstecher nach Beverly Hills. Wer mit Kindern reist, plant einen Tag für Disneyland oder die Universal Studios ein.
Gut zu wissen: L.A. ist riesig und der Verkehr berüchtigt – die Wahl der Unterkunft entscheidet über viele Stunden Fahrzeit. Für Strand und kurze Wege übernachtest du rund um Santa Monica, für Hollywood eher zentral. Meide die Rushhour (ca. 7–10 und 15–19 Uhr).

Tag 13: Los Angeles → San Diego (ca. 190 km / 2,5 Std.)
San Diego ist das entspannte Finale: das wohl beste Klima der Westküste, der weitläufige Balboa Park, der weltbekannte Zoo, die historische Altstadt und die Strände von La Jolla.
Tag 14: San Diego → Santa Barbara → San Francisco
Auf der Rückfahrt nimmst du die Küstenroute. Santa Barbara mit seiner spanischen Architektur ist ein perfekter Zwischenstopp. Wer mehr Zeit hat, fährt den legendären Highway 1 über Big Sur und Monterey – dafür aber einen extra Tag einplanen. Mit drei Wochen passt die ganze Küste plus der Joshua-Tree-Nationalpark: siehe unsere Westküsten-Route für 3 Wochen.

Beste Reisezeit
Die ideale Zeit ist Mai/Juni oder September/Oktober: angenehme Temperaturen, weniger Andrang als in den Sommerferien. Im Hochsommer (Juli/August) ist es im Death Valley und in Las Vegas extrem heiß und an den Highlights voll. Der Winter ist an der Küste mild, aber Teile des Yosemite (z. B. die Tioga Road) sind dann gesperrt.
Was kostet die Reise? (Budget pro Person)
- Flug ab Deutschland: 500–800 €
- Mietwagen (2 Wochen, Mittelklasse): 600–900 €
- Unterkünfte (Mittelklasse, Doppelzimmer): 1.000–1.500 €
- Benzin, Parks, Essen, Aktivitäten: 700–1.000 € (inkl. des neuen 100-USD-Yosemite-Aufschlags pro Person)
Realistisch landest du bei 2.500–3.500 € pro Person. Mit Motels statt Hotels und Self-Catering geht es günstiger; in den Großstädten und in der Hauptsaison schnell auch teurer.
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Häufige Fragen zur Westküsten-Route (FAQ)
Reichen 2 Wochen für die Westküste der USA?
Ja. Zwei Wochen reichen für San Francisco, den Yosemite-Nationalpark, Las Vegas, Los Angeles und San Diego mit machbaren Tagesetappen. Wer zusätzlich den Highway 1 in Ruhe fahren möchte, sollte drei Wochen einplanen.
In welche Richtung sollte man die Westküsten-Route fahren?
Beide Richtungen funktionieren. Start in San Francisco mit Ende in San Diego ist am gängigsten, weil die Flugverbindungen ab Deutschland nach San Francisco und Los Angeles am besten sind.
Braucht man für die Westküste der USA einen Mietwagen?
Ja, unbedingt. Die Distanzen sind groß und der öffentliche Nahverkehr ist außerhalb der Städte praktisch nicht vorhanden. Ein Mietwagen ist auf dieser Route Pflicht.
Wie viel kostet eine 2-Wochen-Westküstenreise?
Realistisch 2.500–3.500 Euro pro Person inklusive Flug, Mietwagen und Mittelklasse-Hotels. Beachte den neuen 100-USD-Aufschlag pro Person für Nicht-US-Bürger im Yosemite (seit 2026).
Über diesen Guide: Wir vom USA-Reiseblogger sind seit Jahren und in über 300 Artikeln auf USA-Reisen spezialisiert. Diese Route haben wir aus aktuellen Reiseberichten, offiziellen Park-Informationen (u. a. nps.gov) und Leser-Feedback zusammengestellt und halten Preise und Hinweise aktuell. Stand: Juni 2026.
