17-Mile Drive Pebble Beach: die Lone Cypress auf einem Granitfels über dem Pazifik bei Sonnenuntergang

17-Mile Drive: Maut, die schönsten Stopps & Tipps für Pebble Beach 2026

Zuletzt aktualisiert am 09/07/2026

Der 17-Mile Drive ist eine der schönsten Küstenstraßen der Welt: eine private Panoramastrecke durch das exklusive Pebble Beach auf der Monterey-Halbinsel, gespickt mit zerklüfteten Granitklippen, windgepeitschten Zypressen, Seeottern und dem weltberühmten Golfplatz Pebble Beach. Ihr Wahrzeichen ist die einsame „Lone Cypress“. Dieser Guide zeigt dir die Maut 2026, die schönsten Stopps, die fünf Tore und alle Tipps, damit dein Ausflug perfekt wird.

Kurzantwort: Der 17-Mile Drive ist eine private Maut-Panoramastraße (16,78 Meilen / 27 km) durch Pebble Beach zwischen Pacific Grove, Monterey und Carmel. Die Maut kostet 2026 12,25 US-Dollar pro Pkw – erstattet ab 35 US-Dollar Umsatz in den Pebble Beach Resorts. Motorräder sind verboten, Fahrräder frei. Fahr von Nord nach Süd, plane 2–3 Stunden ein, Highlight ist die Lone Cypress.

Stand: Juli 2026. Preise in US-Dollar und ohne Gewähr – Maut und Regeln können sich ändern; prüfe sie vor dem Besuch auf der offiziellen Seite.

Was ist der 17-Mile Drive?

Der 17-Mile Drive ist ein privater, mautpflichtiger Rundkurs von 16,78 Meilen (rund 27 Kilometer) durch die Gated Community von Pebble Beach auf der Monterey-Halbinsel. Die Strecke verbindet Pacific Grove im Norden, Monterey im Nordosten und Carmel-by-the-Sea im Süden. Die reine Fahrzeit beträgt etwa eine Stunde – mit Stopps an den vielen Aussichtspunkten werden schnell zwei bis drei Stunden daraus. Betrieben wird alles von der privaten Pebble Beach Company; Infos findest du auf der offiziellen Seite der Pebble Beach Company.

Maut & Regeln 2026

Weil die gesamte Straße in Privatbesitz ist, wird an den Toren eine Maut erhoben – die du dir aber zurückholen kannst:

Fahrzeug / TypGebühr 2026Besonderheit
Pkw / SUV12,25–13,00 USDErstattung ab 35 USD Umsatz in Pebble Beach Resorts
Reisebus5,50 USD pro Personkeine Erstattung, nur Durchgangsrouten
Fahrradkostenloserlaubt, mautfrei
E-Bikekostenloserlaubt, Tempolimit 25 mph
Motorradnicht erlaubtgenerelles Fahrverbot in ganz Pebble Beach
Maut und Zugangsregeln am 17-Mile Drive 2026 (ohne Gewähr).

Maut-Trick: Iss oder kauf in Pebble Beach für mindestens 35 US-Dollar (z. B. Mittagessen im Stillwater Bar & Grill oder The Bench) und leg beim Bezahlen deinen Mautbeleg vor – dann bekommst du die 12,25 US-Dollar voll erstattet. Bezahlt wird an den Toren nur noch bargeldlos per Karte; den Beleg unbedingt aufheben.

Die fünf Tore (Gates)

  • Pacific Grove Gate (Sunset Drive, Norden) – der empfohlene Einstieg für die Nord-Süd-Route.
  • Highway 1 Gate (Osten) – die direkte Anbindung an den Highway 1, praktisch für Anreisende aus San Francisco oder dem Silicon Valley.
  • S.F.B. Morse Gate (Highway 68, Nordosten) – führt direkt in den Del Monte Forest.
  • Country Club Gate (Congress Avenue, Nordosten) – vor allem für Anwohner und die Stevenson School.
  • Carmel Gate (Süden) – die empfohlene Ausfahrt Richtung Carmel-by-the-Sea.

Die schönsten Stopps am 17-Mile Drive

Rund 17 offizielle Haltepunkte reihen sich an der Strecke. Das sind die lohnendsten:

StoppWas dich erwartet
Lone CypressDas Wahrzeichen: einsame Zypresse auf nacktem Granit, über 250 Jahre alt
Cypress Point LookoutEiner von nur zwei nativen Monterey-Zypressen-Wäldern; Top-Sonnenuntergang
Ghost Tree / Pescadero PointGebleichte, skelettartige Zypresse; davor ein Big-Wave-Surfspot
Bird RockWeiß schimmernder Vogelfels mit Seelöwen und Ottern (einzige Toiletten!)
Seal RockGeschützter Strand, Liegeplatz kalifornischer Seehunde
Fanshell OverlookWeiße Sandbucht, Seehund-Wurfgebiet (Anfang April–Anfang Juni gesperrt)
Spanish BayWeiter Sandstrand; abends spielt hier ein schottischer Dudelsackpfeifer
Point JoeGranit-Landzunge mit der „Restless Sea“, wo Strömungen kollidieren
The Lodge / Pebble Beach Golf LinksDer meistfotografierte Golfplatz der Welt, frei zugängliches Visitor Center
Shepherd’s KnollErhöhter Panoramablick über die Monterey Bay
Die zehn lohnendsten Stopps am 17-Mile Drive.

Hinweis: Fanshell Overlook und Cypress Point unterliegen im Frühjahr strengen Artenschutz-Sperrungen, damit die Seehunde ungestört ihre Jungen bekommen – diese Stopps sind dann nicht zugänglich.

Anfahrt, beste Zeit & Fotografie

Für die besten Fotos und wenig Verkehr fährst du den 17-Mile Drive unter der Woche vor 10 Uhr oder zur goldenen Stunde am späten Nachmittag. Ein wichtiger Punkt für die Planung ist der Küstennebel: In den Sommermonaten Juni bis August hüllt der sogenannte „June Gloom“ die Küste oft bis in den Nachmittag in dichten Dunst. Die klarsten Bedingungen bieten September und Oktober. Die empfohlene Fahrtrichtung ist Nord nach Süd (Einfahrt Pacific Grove Gate, Ausfahrt Carmel Gate).

17-Mile Drive mit Monterey & Carmel kombinieren

Der 17-Mile Drive ist das perfekte Herzstück eines Tages auf der Monterey-Halbinsel: Vormittags Cannery Row und das Aquarium in Monterey, dann durchs Pacific Grove Gate auf die Panoramastraße, ein Mittagessen in Pebble Beach (Maut zurückholen!) und über das Carmel Gate weiter ins malerische Carmel-by-the-Sea. Von dort führt der Highway 1 südwärts in die Wildnis von Big Sur – die berühmte Bixby Bridge liegt nur rund 45 Minuten entfernt. Alle Etappen findest du im Pacific-Coast-Highway-Guide; nördlich schließt sich Santa Cruz an.

Praktische Tipps für deutsche Reisende

  • Mietwagen: Du brauchst ein Auto – und für die Maut eine Kreditkarte. Tipps zu Anbietern und Versicherung im Mietwagen-Guide.
  • Beleg aufheben: Ohne Mautbeleg keine Erstattung im Resort.
  • eSIM & Versicherung: Mit einer USA-eSIM navigierst du zuverlässig; eine Auslandskrankenversicherung ist in den USA Pflicht.
  • Jacke einpacken: An den Klippen ist es windig und oft neblig – auch im Sommer.
  • Fernglas mitnehmen: für Seeotter, Seehunde und die Vogelkolonien an Bird Rock.

Häufige Fragen zum 17-Mile Drive (FAQ)

Was kostet der 17-Mile Drive 2026?

Die Maut beträgt 2026 12,25 US-Dollar pro Pkw (bei Großevents wie der Monterey Car Week bis zu 13 US-Dollar). Der Betrag wird dir voll erstattet, wenn du in den Pebble Beach Resorts für mindestens 35 US-Dollar isst oder einkaufst – einfach den Mautbeleg vorlegen. Bezahlt wird an den Toren bargeldlos per Karte.

Dürfen Motorräder auf den 17-Mile Drive?

Nein. Motorräder sind auf dem 17-Mile Drive und allen Privatstraßen in Pebble Beach generell verboten und werden an den Toren abgewiesen – vor allem aus Lärmschutz- und Sicherheitsgründen. Fahrräder und E-Bikes sind dagegen erlaubt und sogar kostenlos.

Wie lange dauert der 17-Mile Drive?

Die reine Rundfahrt über die 16,78 Meilen (rund 27 km) dauert etwa eine Stunde. Mit Stopps an den Aussichtspunkten solltest du zwei bis drei Stunden einplanen, mit Mittagessen oder längeren Spaziergängen einen halben Tag.

In welche Richtung fährt man den 17-Mile Drive am besten?

Empfohlen wird die Richtung von Nord nach Süd: Einfahrt über das Pacific Grove Gate im Norden, Ausfahrt über das Carmel Gate im Süden. So bist du durchgehend auf der dem Meer zugewandten Straßenseite und musst zum Halten nie die Gegenfahrbahn kreuzen.

Was ist der berühmteste Stopp am 17-Mile Drive?

Das Wahrzeichen ist die Lone Cypress – eine einsame Monterey-Zypresse, die sich seit über 250 Jahren an eine Granitklippe über dem Pazifik klammert. Sie ist das Markenzeichen von Pebble Beach; kommerzielle Fotos sind rechtlich geschützt. Weitere Highlights: Cypress Point, Bird Rock und der gebleichte Ghost Tree.

Wann hat der 17-Mile Drive geöffnet?

Der 17-Mile Drive ist für Tagesbesucher von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet; nach Einbruch der Dunkelheit werden die Tore für Touristen geschlossen. Am schönsten ist es unter der Woche vor 10 Uhr oder zur goldenen Stunde am späten Nachmittag.

Fazit: Lohnt sich der 17-Mile Drive?

Auf jeden Fall – trotz Maut. Der 17-Mile Drive bündelt auf kurzer Strecke die schönsten Motive der kalifornischen Küste: Zypressen, Klippen, Seeotter und mit der Lone Cypress ein echtes Postkartenmotiv. Und die 12,25 US-Dollar holst du dir mit einem Essen in Pebble Beach einfach zurück. Als Herzstück eines Tages mit Carmel und dem Pacific Coast Highway ist die Strecke ein Muss.

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