Die schönsten Sandstrände und Strandstäde in den USA

Die 19 schönsten Strandstädte in Amerika

Zuletzt aktualisiert am 09/03/2022

Stelle Dir den perfekten Strand vor. Vielleicht stellst Du dir Fahrräder vor, die über eine Strandpromenade entlang eines langen Strand cruisen oder Du wanderst durch die Dünen, um den idealen Fleck im Sand zu finden. Vielleicht stellst du dir vor bei einem gut gelaunten Hot-Dog-Verkäufer einen kleinen Snack zu genießen oder wie das leckere Softeis bei der Hitze anfängt zu schmelzen, obwohl du es erst seit wenigen Sekunden in der Hand hältst . Unabhängig davon ist es fast sicher, dass Du dir warmen Sand, blaues Wasser und eine Atmosphäre vorstellst, die zum verweilen einlädt.

In den Vereinigten Staaten gibt es Strände für jeden Geschmack. Und die Städte, die sich um diese Traumstrände herum angesiedelt haben – von Neuengland bis New Jersey, von Kalifornien bis Michigan – sind selbst Weltklasse-Reiseziele. Die 19 unten aufgeführten Strandstädte sind die besten Orte, an denen der Sand in verträumte Städte übergeht und an denen das Essen und Trinken zum Stoff für endlose Sommererinnerungen wird.

Den Beitrag der beliebtesten Strände findest du hier: Die 8 schönsten Strände der USA

Ocean Springs, Mississippi

Ocean Springs: pier, approaching sunrise

Diese eigentümliche Stadt am Golf von Mexiko hat eine winzige historische Innenstadt, die einen Besuch wert ist. Anscheinend hat jeder Block seine eigene coole Bar mit Live-Musik, durchsetzt mit lustigen Galerien und Künstlerateliers, kleinen Geschäften und einem riesigen Kunstmuseum sowie wirklich guten, originellen Restaurants.

Die Straßen sind von Eichen und farbenfrohen historischen Häusern gesäumt. Zum Essen gibt es Wels und Barbecue in Hülle und Fülle, und – oh ja, den Strand. Der Golf von Mississippi ist ruhig, und wenn Du dich an Kultur und Nachtleben sattgesehen hast, kannst Du mit dem Paddelboot hinausfahren und die natürliche Schönheit Mississippis genießen. Oder Du fährst mit dem Boot zu den Barrier Islands und kannst dort Strände entdecken, die so abgelegen und unberührt sind, dass man dort seine absolute Ruhe finden kann.

Essen: The Greenhouse on Porter bietet unter anderem besonders ausgefallene Kreationen mit Biscuits, die wirklich ein Breakfast-Highlight sind.

To-Do: Raus auf’s Wasser. Die Stadt ist so unterhaltsam, dass man glatt den Strand vergessen könnte

Narragansett, Rhode Island

Der winzige US-Bundesstaat Rhode Island hat zufällig die besten Surfmöglichkeiten in Neuengland, und der allerbeste Ort dafür ist Narragansett. Hier befindet sich auch eine der besten Strandbars Amerikas im historischen Coast Guard House, wo sich der Blick auf die Narragansett Bay gut mit einem Teller Austern und einem eisgekühlten Bier genießen lässt.

Die Einwohnerzahl von Gansett verdoppelt sich im Sommer, wenn Surfer, Familien und Studenten zu den besten Stränden der Region strömen. Der stets belebte Narragansett Town Beach bietet einen atemberaubenden Blick auf die „Türme“, die ikonischen Überreste des Narragansett Pier Casinos aus der viktorianischen Ära, aber wenn du lieber auf die Eintrittsgelder verzichten möchtest, entscheiden dich einfach für einen der öffentlichen Strände wie Roger Wheeler State Beach.

Sunset in Rhode Island

Essen: Für Liebhaber von Meeresfrüchten gibt es mit Aunt Carrie’s und Iggy’s Doughboys and Chowder House zwei hervorragende Anlaufstellen auch wenn diese sich nicht direkt Downtown befinden.

Virginia Beach, Virginia

Virginia Beach ist ein Reiseziel mit zwei Gesichtern. Zum einen war es lange Zeit ein entspannter Sommerurlaubsort für Familien der Mittelklasse mit einer überfüllten Strandpromenade, Hochhaushotels und endlosen Eisdielen. Das andere Gesicht, das sich in den letzten zehn Jahren herausgebildet hat, umfasst die wachsende lokale Kunstszene im Vibe Creative District und zieht ein jüngeres Publikum an, das vorher definitiv nicht nach Virginia Beach reiste, schon gar nicht in der Nebensaison. Plötzlich ist Virginia Beach ein Reiseziel, das nicht mehr nur von den Strandgängern besucht wird. 

Übrigens, ist der Muiskproduzent Pharrell Williams einer der bekanntesten Söhne der Stadt, der in seiner Geburtsstadt meist im April das Something in the Water Music Festival veranstaltet.

Essen: Entdecke die nachhaltige Food-Szene im Commune und im Esoteric, wo die Gerichte wie zum Beispiel die sky-high burgers wie für Instagram gemacht sind. Während Teenager gerne die Strandpromenade entlang spazieren, finden Familien im Waterman’s Surfside Grill ein gemütliches Ambiente um den Tag ausklingen zu lassen.

To-Do: Tolle Events gibt es auf der offiziellen Seite von Virgina Beach Events zu entdecken. Unter anderem findet hier jährlich das Live! On Atlantic statt.

Wellfleet and Provincetown, Massachusetts

Die Quintessenz des Ferienparadieses Cape Cod sind 77 Meilen Sandstrand, Hummerbrötchen und Rockwellianische Städte. Von letzteren sind nur wenige bezaubernder als Wellfleet am Outer Cape, wo das Leben ruhiger und das Tempo langsamer ist. Marconi Beach, Teil des Cape Cod National Seashore, hat breite Strände mit massiven Sanddünen. Das Wasser ist hier etwas kühler, und die Wellen, die vom Atlantik heranrollen, sind rauer. In der Bucht von Duck Harbor Beach ist das Wasser wärmer und man hat das Gefühl, am Ende der Welt zu sein.

Atlantic Glow

Nur eine kurze Fahrt von Wellfleet auf der Route 6 entfernt liegt Provincetown, an der Spitze des Kaps. P-Town ist bekannt für seine LGBTQ-Gemeinde, aber wenn du die belebte Commercial Street entlanggehst, wirst du eine reizvolle Mischung aus Drag Queens, Familien mit Kindern, Einheimischen und jungen Künstlern von überall her sehen. Besuche am Besten eine der vielen Kunstgalerien in der Innenstadt, stöbere etwas in den Geschäften und gehe dann zum Lobster Pot (ein Lieblingsrestaurant von Anthony Bourdain), um etwas zu essen, oder zu Pepe’s Wharf, um ein Hummerbrötchen zu essen.

Essen: Gebratene Muscheln bei Mac’s Seafood die man am Besten mit Pommes bestellt und an einem der öffentlichen Picknicktische im Sand mit Blick auf den Hafen und den Mayo Beach beim Sonnenuntergang genießt.

To-Do: Radfahren auf dem 27 Meilen langem Cape Cod Rail Trail, der von von South Wellfleet hinunter nach Yarmouth führt. Der Radweg ist komplett asphaltiert und auch für weniger geübte Radler bestens geeignet. 

Carmel-by-the-Sea, California

Das kleine und malerische Carmel-by-the-Sea zeigt stolz seine spanischen Kolonialwurzeln in den kleinsten Details, von spanischen Fliesen bis hin zu Häusern, die wie aus einem Märchen entsprungen scheinen. Genieße die Schönheit der kalifornischen Küste – verschlungene Wanderwege, Zypressen und unberührte weiße Sandstrände, während du durch dieses begehbare Dorf spazierst, in dem Clint Eastwood in den 80er Jahren zwei Jahre lang Bürgermeister war. Verpasse nicht die sonnenbadenden Seelöwen im Point Lobos Natural Reserve oder das Cottage des Dichters Robinson Jeffers, das er Stein für Stein selbst gebaut hat.

Carmel Creek Beach

Essen: Cultura comida y bebidas ist ein absolutes Highlight und bietet eine Küche, die inspiriert aus der Region Oaxaca in Mexiko ist.

To-Do: Wer vor Ort ist, sollte unbedingt den 17 Mile Drive unternehmen. Auf dieser landschaftlich reizvollen Fahrt gibt es majestätische Klippen, abgelegene Strände und magische Redwood-Wälder zu sehen. 

Asbury Park, New Jersey

Asbury Park Convention Hall

In der nicht allzu fernen Vergangenheit war Asbury Park vor allem als veraltete Springsteen-Referenz zu seinem ersten Studioalbum bekannt. Einst hatte die Touristenattraktion ihre Anziehungskraft verloren doch das Blatt hat sich gewendet. Die Asbury Festhalle und Biergarten sind der ideale Ort, um im Freien etwas zu trinken, und stehen neben dem immer lebendigen Johnny Mac’s und der herrlich Bond Street Bar auf der Liste der über 50 Bars der Stadt. Möchtest Du einen der alten Flipper ausprobieren? Die Silverball Museum Arcade wartet mit mehr als 600 Automaten auf kleine und große Spielkinder. Eine lebhafte Kunstszene und (natürlich) ein wunderschöner Strand machen Asbury Park zu einem Ort, den man unbedingt besuchen sollte.

Essen: Wer den goldenen Mittelweg zwischen schick und lässig in Strandnähe sucht, der findet im Moonstruck ein tolles mediterranes Menü in einem klassischen viktorianischen Haus and der Küste. In Asbury Park gibt es mit Talula’s eine erstklassige Pizzeria oder bei Pop’s Garage Tacos und günstiges Bier zur Happy-Hour.

To-Do: Schau dir unbedingt die Wandmalereien des Sunset Pavilion an. Diese Freilichtausstellung ist eine perfekt konzentrierte Dosis der Kunst-Szene in Asbury Park und zudem noch ideal für das ein oder andere Instagram-Bildchen.

Folly Beach, South Carolina

Die zwei Dutzend Bars und Restaurants, die dieHauptstraße von Folly Beach, die Center Street säumen, heißen die Strandgänger und durstigen Menschenmassen auf dieser ruhigen sechs Meilen langen Sandbank willkommen. Die Wellen hier sind für ihre steilen Abhänge bekannt und ziehen Surfer aus dem ganzen Bundesstaat zum „Washout“-Break der Insel an. An beiden Enden von Folly Beach befinden sich Naturschutzgebiete, in denen sich gefährdete Seevögel, Schildkröten und Delfine tummeln, um den Menschenmassen zu entgehen. Wenn Du eine gute Ausdauer hast, dann findest du eine halbe Meile hinter dem Ende der Straße zu Fuß am östlichen Ende der Insel den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Morris Island-Leuchtturm aus der Brandung ragen. Die gleichnamige Insel bietet einen der berühmtesten Ausblicke auf Charleston.

Essen: Bert’s Market ist rund um die Uhr geöffnet („we may doze, but we never close“) und im Wooden Spoon Deli findest du super leckere Panini. Am späten Nachmittag kannst Du in der Surf Bar einen Painkiller-Cocktail trinken oder die Lowlife Bar besuchen, wo Du trotz des Namens auf freundliche Einheimische triffst, die  große Drinks und herzhaften Meeresfrüchte genießen.

To-Do: Hol dir einen Cocktail an einer der Open-Air-Bars und genieße die goldene Stunde und den Sonnenuntergang auf dem Folly Beach Pier

Santa Barbara, California

Die palmengesäumte Küste dieser noblen Oase in Südkalifornien hat ein mediterranes Flair und bietet eine herrliche Kulisse mit malerischen Bergen und kristallblauem Wasser. Lassen dir den Urban Wine Trail in der Funk Zone nicht entgehen, der sich über 10 farbenfrohe Häuserblocks erstreckt, in denen umfunktionierte Lagerhäuser und Kunstgalerien neben 20 Weinverkostungsräumen zu finden sind. Neben all den köstlichen mexikanischen Gerichten wie Lilly’s Taqueria gibt es in Santa Barbara auf dem Santa Barbara Public Market, ein Paradies für Feinschmecker, wo du bei lokalen Anbietern alles unter einem Dach finden kannst. 

Santa Barbara Mission

Essen: Das New England Clam Chowder von Brophy Brothers ist cremig, sättigend und voller Muscheln. Obwohl es nicht in einer Brotschale serviert wird, macht der herrliche Blick auf den Hafen dieses Manko wieder wett.

To-Do: Einen Cocktail trinken und ein paar alte Brettspiele in der marokkanisch angehauchten Bibliotheksbar Djinn spielen. Hier gibt es die monatliche Vollmondfeier namens HOWL, bei der ein DJ und ein Tarotkartenleser auftreten. 

Gulf Shores, Alabama

Neben dem alljährlichen Hangout Music Festival ist Gulf Shores wahrscheinlich das landschaftliche Highlight von Alabama, ein malerischer Mix aus pastellfarbenen Häusern und Hochhäusern. Der puderzuckerweiße Sand und das klare, blaue Wasser machen Gulf Shores zu einem der besten Reiseziele an der Golfküste. Es ist deutlich günstiger als seine Pendants in Florida und bietet den zusätzlichen Bonus der Seilrutschen im Gulf State Park und der fast leeren Strände. Außerdem ist es nur eine kurze Fahrt zu einer der schrägsten und wildesten Bars Floridas, der legendären Flora-Bama, wo Du an einem feuchtfröhlichen Gottesdienst am Sonntag teilnehmen kannst.

Essen: Alles vom Avenue Pub. Es ist die Art von kreativer Barküche, die man in einer Großstadt erwarten würde, aber in Gulf Shores an einem unscheinbaren Ort am Wasser genießen kann.

To-Do: Genieße unbedingt vor Abreise ein echtes Südstaaten-Frühstück bei Hazel’s Nook

Ogunquit, Maine

Der Sommer in Maine ist eine herzzerreißend kurze Angelegenheit, aber er ist es wert, und sei es nur für drei Monate. Ogunquit liegt direkt an der Route 1. An der Südspitze gelegen ist es der Sommer-Hotspot des Bundesstaates, der von Mai bis September von normalerweise 1.200 Einwohnern auf mehr als 80.000 anschwillt. Der drei Meilen lange Sandstrand wird dank der warmen Gezeiten des Ogunquit River, der sich direkt hinter den Sanddünen entleert, immer wieder als einer der besten des Landes eingestuft. Hinzu kommen eine begehbare Hauptstraße mit hervorragenden Restaurants und kunstvollen Boutiquen sowie ein eigenes Museum für amerikanische Kunst. Die wirst an diesem Ort schnell und verstehen, warum Ogunquit  in der Sprache der Abenaki „ein schöner Ort am Meer“ bedeutet.

Essen: Im The Crooked Pine, das in einem 150 Jahre alten viktorianischen Herrenhaus untergebracht ist, gibt es französisch angehauchte Gerichte aus Maine zu genießen (die Lounge auf dem Dach ist ein Highlight, dass man nicht verpassen sollte). Wer zu später Stunde noch gerne einen Cocktail im Freien genießen möchte, der find im Brix + Brine einen geeigneten Ort.

To-Do: Spaziere den Marginal Way entlang, der an Klippen vorbei nach zur Perkins Cove führt, einem unglaublichen Hafen mit schicken Fischrestaurants und Galerien. Im Barnacle Billy’s gibt es neben einem klassischen Rumpunsch noch Speisen, die Fans von Meeresfrüchten noch Tage danach davon träumen lassen.

Ocean City, Maryland

Diese Stadt an der Mittelatlantikküste ist für immer in den 80er Jahren gefangen, und das ist der Grund, warum die Menschen sie lieben. Die meisten Motels, Hotels und Mietobjekte in der Stadt stammen aus den 70er und 80er Jahren, und nichts scheint sich geändert zu haben – von der Freiluft-Coverband im Seacrets bis zu den Pommes im Thrasher’s. Es gibt sogar einen Kultfilm, Ping Pong Summer, der die 80er-Jahre-Nostalgie eines Kindersommers an der Strandpromenade von Ocean City einfängt.

Essen: Neben den Pommes, die Einheimische mit Old Bay Gewürz und Essig genießen, gilt Ocean City als Geburtsort für den Orange Crush, ein Orangen-Wodka-Cocktail der mit Sprite gemixt wird. Erfunden wurde das Getränk im Harborside Bar and Grill

To-Do: Ein Besuch im Seacrets Jamaica USA – ein echter Vergnügungspark für Erwachsene gefüllt mit Tiki-Bars, Live Musik und einer Lagune in der die Kellner den Gästen kühle Getränke servieren.

Cannon Beach, Oregon

In Cannon Beach, das zugleich quirlig und verschlafen ist, befindet sich eines der bekanntesten Wahrzeichen Oregons: Der Haystack Rock, der sich wie das Herzstück des Steingartens eines Titanen aus dem Pazifik erhebt. Dieses Wahrzeichen mag der Postkartenstar sein, aber das winzige Cannon Beach mit seinen wunderschönen Stränden, einer Vielzahl von Restaurants, einer Fülle von Brauereien und einem Übermaß an Galerien platzt aus allen Nähten vor Schätzen. Dies ist ein sehr begehbares Stück Westküstenvergnügen, wo die Uferpromenade mit kleinen Hotels übersät ist, die zu längeren Aufenthalten einladen. Hier wirst Du dich schon nach fünf Minuten wie ein Einheimischer fühlen.

Cannon Beach

Essen: Bei Cannon Beach Hardware gibt es neben Baumarktartikeln auch tatsächlich gutes Bier und Speisen wie Burger oder Seafood. Das Ecola Seafood bietet ebenfalls leckeren frittierten Fisch.

To-Do: Genieße einen spektakulärer Sonnenuntergang mit Blick auf den Indian Beach des Ecola State Park nach einer Wanderung durch den dichten Wald.

Nags Head, North Carolina

Nags Head ist zum Synonym für das Trio von schönen Strandorten in den Outer Banks geworden: Nags Head, Kill Devil Hills und Kitty Hawk. Nags Head ist ein Paradies für Surfer an der Ostküste und erstreckt sich über 11 Meilen Strand, zu denen auch die höchste Sanddüne der Ostküste im Jockey’s Ridge State Park gehört. Den Gipfel dieser Sanddüne sollte man vor Sonnenuntergang erklimmen um dann zu Beobachten wie die Sonne hinter dem Horizont versinkt.

Jennette’s Pier ist einer der besten Orte, um die Menschen in diesem entspannten Teil des Atlantiks zu beobachten, und die frischen Meeresfrüchte in den traditionellen Familienrestaurants sind unvergleichlich. Luftfahrtbegeisterte sollten sich das Wright Brothers National Memorial in Kill Devil Hills ansehen und dann den 27 Meter hohen Hügel erklimmen, auf dem die Gebrüder Wright ihre Segelflugtests durchführten. Und in Kitty Hawk eignen sich die Kanäle, die das Dorf durchziehen, hervorragend für Kajakabenteuer.

Essen: Gönne dir ein riesiges Sandwich im Biscuits N‘ Porn oder falls du Meeresfrüchte magst kannst du frische Austern im I Got Your Crabs schlürfen, die direkt vor deinen Augen geöffnet werden.

To-Do: Falls du eine Pause vom Strand brauchst und dir die Beine etwas vertreten vertreten möchtest, dann ist eine Wanderung durch das überraschend hügelige Nags Head Woods Preserve genau das Richtige.

Saugatuck/Douglas, Michigan

Saugatuck ist für West-Michigan das, was Provincetown für Cape Cod ist. Saugatuck ist ein Strandort, der im Sommer von Touristen überlaufen ist, aber wie viele der besten Strandorte Michigans ist sein Charakter trotz des Besucherzustroms tadellos erhalten geblieben. Saugatuck trägt den Spitznamen „The Great Art-Doors“. Dank der Ox Bow School of Art, dem Saugatuck Center for the Arts, Kunstgalerien wie der Armstrong De-Graaf International Fine Art Gallery und dem Saugatuck Antique Pavilion ist Saugatuck auch ein Ziel für Kunst und Antiquitäten.

Essen: Beginne deinen Morgen bei Uncommon Coffee Roasters, einem der angesagtesten Kaffeehäuser, das seine eigenen Bohnen aus nachhaltigem Anbau röstet. Im Pub der Saugatuck Brewing Company gibt es hausgemachte Pubgerichte, die mit einem Blueberry Lemon Shandy heruntergespült werden. Die Gastfreundschaft der Südstaaten erwartet dich bei einem Abendessen im The Southerner. Den Abend gekonnt ausklingen lassen bei einem Schlummertrunk im New Holland Spirits Tasting Room ist ebenfalls ein Muss.

To-Do: Der Strand der Wahl ist ohne Zweifel der Oval Beach, einer der besten Süßwasserstrände der Vereinigten Staaten von Amerika. Erklimme die 282 Stufen zum Gipfel des Mount Baldhead (eigentlich nur eine riesige Sanddüne) und genieße einen herrlichen Blick auf den Oval Beach und die umliegenden Dünen.

Anna Maria Island, Florida

Anna Maria Island ist die nördlichste von drei gemütlichen Strandstädten auf einer sieben Meilen langen Insel und hat so viel Charme aus dem alten Florida – von der sonnenverbrannten Architektur über die Eisdielen bis hin zu den Hütten mit Meeresfrüchten am Strand, dass man sich in die Zeit der 1950er Jahre zurückversetzt fühlt. Outdoor-Abenteurer werden mit dem Angebot an Paddle-Boarding- und Kajaktouren sowie Schnorchelausflügen zu nahe gelegenen Orten wie Passage und Egmont Keys, wo du Stachelrochen, Seekühe, Haie und Delfine sehen kannst. Letzten Endes ist dies ein etwas verschlafenes Städtchen in welchem man am Besten den den unberührten, ruhigen weißen Sandstränden vom Sonnenaufgang bis zum spektakulären Sonnenuntergang genießen kann.

Essen: Leckere Fisch-Sandwiches gibt es im Rod & Reel Pier oder falls du bei einem beherzten Biss in dein Sandwich gerne deine Füße im warmen Sand vergraben möchtest dann ist die Sandbar ein guter Anlaufpunkt.

To-Do: Eine Fahrradtour zum Bean Point Beach, um sich im puderweißen Sand dieses weniger bekannten Strandes an der Nordspitze der Insel zu etnspannen. Wäre da nicht der weite Blick auf die Tampa Bay und die berühmte Sunshine Skyway-Brücke würde man meinen, dass man irgendwo im nirgendwo gestrandet sei. Fahrräder, Kayaks oder auch Paddle Boards können bei Beach Bums auch günstig für nur einige Stunden gemietet werden.

Haleiwa, Oahu, Hawaii

Dieses Surferstädtchen an der North Shore ist nicht touristisch, aber es ist der Ausgangspunkt zu einigen der schönsten Strände Oahus, wie dem Surferparadies Sunset Beach oder dem Meeresschildkrötenparadies Laniakea. Parkplätze sind Mangelware, also erkunde am Besten die charmante Hauptstraße von Haleiwa zu Fuß. Die Straße ist gesäumt von farbenfrohen alten Gebäuden, die architektonisch an die Vergangenheit der Zuckerindustrie an der North Shore erinnern. Die meisten Boutiquen, Kunstgalerien und Restaurants sind in lokalem Besitz. Hawaiis ältestes Surf- und Tauchgeschäft, das Surf N Sea, bietet schicke Kleidung mit Haleiwa-Emblem an, während der Aloha General Store mit inseltypischen Souvenirs überquillt und nach eigenen Aussagen das beste Shaved Ice auf ganz Hawaii anbietet.

Fishing on the rocks

Essen: Täglich parken etliche Food Trucks verteilt in der Stadt, darunter viele der berühmten Shrimp Trucks, aber auch einige der besten Poke Bowls sollte man sich nicht entgehen lassen.

To-Do: Besuche unbedingt den Haleiwa Farmers Market am Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr. Hier findest du lokal angebaute Produkte und kunsthandwerkliche Erzeugnisse, sowie Fischtacos, Backwaren und einen wahnsinnig guten Honig-Frucht-Slushy von Wicked Hi Slush.

Rehoboth, Delaware

Rehoboth bietet als ein gehobener Rückzugsort am Atlantik mit einer klassischen Strandpromenade, dem Vergnügungspark und den kostenlosen Sommerkonzerten ein Spaß für alle. Während die meisten Strandpartys im drei Meilen entfernten Dewey Beach stattfinden, hat Rehoboth die bessere Bar- und Restaurantszene zu bieten. Es ist auch ein Paradies für Craft Beer Liebhaber: Der Gründer von Dogfish Head, Sam Calagione, ist oft auf dem Skateboard in der Stadt zu sehen, und sein Flaggschiff, das Brauhaus und Restaurant Chesapeake & Maine, ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass man es zum Strand geschafft hat.

Essen: Zu den lokalen Favoriten gehören The Cultured Pearl für Sushi mit Blick von der Dachterrasse oder Henlopen City Oyster House. Im Blue Moon gibt es bis spät in die Nacht hinein Drag Queen-Wettbewerbe und Barkeeper ohne Hemd, die Fireball-Shots servieren.

To-Do: Eine entspannte Fahrradtour um Silver Lake, ein verschlafenes Viertel mit Blick aufs Wasser und prächtigen, millionenschweren Strandhäusern. Fahrräder können auch stundenweise bei Atlantic Cycles gemietet werden.

Tybee Island, Georgia

Tybee Island Sunset

Tybee Island liegt nur 30 Minuten von der historischen Innenstadt Savannahs entfernt am östlichsten Punkt Georgias, einer Barriereinsel mit weiten Sandstränden und einer entspannten Atmosphäre mit genau dem richtigen Maß an Verrücktheit. Es gibt viele Hotels, aber die malerischen pastellfarbenen Mietshäuser mit weißen Bahama-Fensterläden und weißen Lattenzäunen werden dich in ihren Bann ziehen. Was diese winzige, 21 Quadratkilometer große Insel wirklich auszeichnet, ist ihre lange, skurrile Geschichte. Besuche unbedingt eine Dive Bar wie Huc-A-Poo’s, Tybee Time oder The Sand Bar. In der Nähe liegt das Fort Pulaski, ein Nationaldenkmal aus der Zeit des Bürgerkriegs, das mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden kann.

Essen: Eine gute, altmodische Meeresfrüchteplatte auf einem Steg mit Blick aufs Wasser genießt man am Besten im Crab Shack. Möchten Etwas Anspruchsvolleres gibt es im The Deck, welches das einzige Bar-Restaurant direkt am Strand ist wo saftige Krabben-Tacos und frische Ceviche serviert werden.

To-Do: Bei Seaside Sweets ein Eis mitnehmen und zum Pier spazieren um dort die Meeresschildkröten beim Sonnenuntergang zu beobachten.

Paia, Maui, Hawaii

Paia, ein historisches Dorf, das sich in eine Surferstadt verwandelt hat, ist alles, was eine kleine hawaiianische Surferstadt sein sollte: flippig, unkonventionell und glücklicherweise frei von gigantischen Resorts. Die meisten Besucher durchqueren die Stadt auf dem Weg nach Hana, aber ein oder zwei Nächte im Paia Inn, das nur wenige Schritte vom Sandstrand entfernt liegt, haben durchaus ihre Vorteile (Angeblich kommt Willie Nelson laut örtlichen Überlieferungen von Zeit zu Zeit zu einem improvisierten Auftritt vorbei).

In den Kunstgalerien und den liebenswerten Hippie-Boutiquen kann man gut stundenlang bummeln. Wer FKK mag kann am „geheimen“ Strand, an dem keine Kleidung getragen werden darf, verweilen. Besuche auf jeden Fall das kristallklare blaue Wasser und die malerische Küste des Baldwin Beach Park, gleich außerhalb der Stadt.

Essen: Die Mittagsgerichte vom Paia Fish Market, Shaved Ice und Poke Bowls von Tobi’s Shave Ice, lokal angebaute Produkte von Mana Foods sowie Smoothies mit Bienenpollen und superfrische Açai-Schalen von Choice Health Bar.

To-Do: Einen Blick auf die hawaiianischen grünen Meeresschildkröten erhaschen, die jeden Tag wie ein Uhrwerk an die Ufer des Ho’okipa Beach kommen. Ho’okipa ist als Windsurfing-Hauptstadt der Welt bekannt, und obwohl die starke Brandung nicht zum Schwimmen geeignet ist, macht es Spaß, den Profis zuzusehen, wie sie die Wellen bezwingen. 

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.