Karte der Südstaaten-Route von Nashville nach New Orleans
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Südstaaten USA: Route für 2 Wochen (Musik, Mississippi & New Orleans)

Zuletzt aktualisiert am 23/06/2026

Kurzantwort: Die Südstaaten-Route folgt der Musik und dem Mississippi: von Nashville über Memphis und das Blues-Delta bis nach New Orleans — rund 1.300 km in etwa 2 Wochen. Country, Blues, Jazz, Bürgerrechts-geschichte und Südstaaten-Küche an jeder Ecke. Beste Reisezeit: Frühjahr (März–Mai) oder Herbst.

Karte der Südstaaten-Route von Nashville nach New Orleans
Die Südstaaten-Route: von Nashville über Memphis und das Mississippi-Delta bis nach New Orleans.

Keine Region der USA klingt so wie die Südstaaten: Hier wurde der Blues geboren, der Rock ’n‘ Roll groß und der Jazz erfunden. Diese Route folgt den Spuren der Musik und dem Lauf des Mississippi – von der Country-Hauptstadt Nashville über Memphis und das Delta bis ins ausgelassene New Orleans, vorbei an Bürgerrechts-geschichte und der besten Soul Food der USA.

Für wen diese Route ideal ist: Musik- und Kulturfans, die das „andere“ Amerika abseits der üblichen West- und Ostküsten-Routen suchen – mit viel Atmosphäre, Geschichte und Genuss. Je nach Flugverbindung lässt sich die Strecke auch umgekehrt fahren (New Orleans → Nashville).

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Die Route auf einen Blick

  • Dauer: ca. 14 Tage
  • Strecke: ca. 1.300 km
  • Start/Ende: Nashville bis New Orleans
  • Reisestil: Roadtrip mit Mietwagen
  • Stopps: Nashville → Memphis → Clarksdale → Vicksburg → Baton Rouge → New Orleans

Tag für Tag: deine Südstaaten-Route

Tag 1–3: Nashville

Der Auftakt in der „Music City“: In den Honky-Tonk-Bars der Lower Broadway läuft von mittags bis spät Live-Country, gleich daneben erzählen die Country Music Hall of Fame und das altehrwürdige Ryman Auditorium (die „Mutterkirche des Country“) die Geschichte des Genres. Dazu die legendäre Grand Ole Opry und ein Abstecher zur historischen Druckerei Hatch Show Print. Abends ist hier immer etwas los.

Gut zu wissen: An der Lower Broadway spielt in fast jeder Bar kostenlos Live-Musik – ein Trinkgeld für die Band gehört aber dazu. Für die Grand Ole Opry und große Konzerte lohnt es sich, Tickets vorab zu sichern.

Die Honky-Tonk-Bars an der Broadway in Nashville
Nashville – die „Music City“.

Tag 4–5: Memphis

Memphis ist Pilgerstätte der Musikgeschichte: Elvis‘ Anwesen Graceland, das Sun Studio (Geburtsort des Rock ’n‘ Roll), das Stax Museum of American Soul Music und die Blues-Clubs der Beale Street. Tief bewegt verlässt man das National Civil Rights Museum im Lorraine Motel, wo Martin Luther King ermordet wurde. Und nicht zu vergessen: Memphis ist berühmt für seine Barbecue-Ribs.

Gut zu wissen: Graceland-Tickets am besten vorab online buchen, gerade in der Hauptsaison. Das National Civil Rights Museum ist bewegend und sollte auf keiner Südstaaten-Reise fehlen – plane dafür ausreichend Zeit ein.

Die Beale Street in Memphis
Memphis – Heimat von Blues und Elvis.

Tag 6: Clarksdale & das Mississippi-Delta

Mitten im flachen Delta liegt Clarksdale, der mythische Geburtsort des Blues. Hier soll Robert Johnson am „Crossroads“ seine Seele dem Teufel verkauft haben. Das Delta Blues Museum erzählt die Geschichte, abends spielt in den rauen Juke Joints wie dem Ground Zero Blues Club echter Delta-Blues – und im umgebauten Baumwoll-Schuppen-Hotel Shack Up Inn schläft man mittendrin.

Gut zu wissen: Das Delta ist ländlich und ursprünglich – genau das macht den Reiz aus. Live-Blues gibt es vor allem am Wochenende; unter der Woche ist weniger los.

Landschaft am Mississippi
Das Mississippi-Delta – Geburtsort des Blues.

Tag 7–8: Vicksburg & Natchez

Entlang des Mississippi geht es nach Süden: Vicksburg mit seinem bedeutenden Bürgerkriegs-Schlachtfeld (Vicksburg National Military Park) und das hübsche Natchez mit prächtigen Antebellum-Villen aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg, viele davon zu besichtigen.

Tipp: Statt der Interstate lohnt der landschaftlich schöne Natchez Trace Parkway – eine historische, werbefreie Panoramastraße ohne LKW-Verkehr, die quer durch Wälder und Geschichte führt. Ideal für ein paar entspannte Etappen.

Tag 9: Baton Rouge & das Cajun-Land

Louisianas Hauptstadt Baton Rouge mit dem höchsten Kapitol der USA ist ein guter Zwischenstopp. Auf dem Weg nach New Orleans säumen historische Plantagen-Häuser die berühmte River Road – viele bieten Führungen an, die auch die dunkle Geschichte der Sklaverei aufarbeiten. Jetzt beginnt zudem das Cajun-Land mit seiner würzigen Küche und French-Louisiana-Kultur.

Tipp: Eine geführte Sumpf-Tour durch das Atchafalaya- oder Honey-Island-Sumpfgebiet ist ein Höhepunkt der Region – mit etwas Glück siehst du Alligatoren, Reiher und Schildkröten.

Tag 10–13: New Orleans

Das große Finale: New Orleans ist anders als jede andere US-Stadt – French Quarter mit schmiedeeisernen Balkonen, Jazz an der Frenchmen Street und Trubel auf der Bourbon Street, dazu Beignets im Café du Monde. Tagsüber lohnen der noble Garden District mit seinen Villen (per historischer St.-Charles-Streetcar erreichbar) und das herausragende National WWII Museum. Vier Tage vergehen wie im Flug.

Gut zu wissen: Die kreolische und Cajun-Küche (Gumbo, Jambalaya, Po’Boys) ist ein Highlight für sich. Beste Zeit: Frühjahr und Herbst; der Sommer ist schwül und Hurricane-Saison. Der Mardi Gras (meist Februar) ist spektakulär, aber überfüllt und teuer – Unterkünfte dann Monate vorher buchen.

Das French Quarter in New Orleans
New Orleans – Jazz, French Quarter und kreolische Küche.

Beste Reisezeit

Frühjahr (März–Mai) und Herbst (September–November) sind ideal: mild und angenehm. Der Sommer ist heiß und sehr schwül (und an der Golfküste Hurricane-Saison), der Winter ist mild. Der Mardi Gras in New Orleans (Februar) ist ein Erlebnis, treibt aber Preise und Andrang in die Höhe.

Was kostet die Reise? (Budget pro Person)

  • Flug ab Deutschland (nach Nashville, meist mit Umstieg): 550–850 €
  • Mietwagen (2 Wochen): 500–800 €
  • Unterkünfte (Mittelklasse): 900–1.400 €
  • Essen, Musik, Eintritte: 700–1.000 €

Realistisch 2.500–3.500 € pro Person. Live-Musik in den Bars ist oft gratis (Trinkgeld einplanen), das hält die Kosten angenehm im Rahmen.

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Häufige Fragen zur Südstaaten-Route (FAQ)

Wie viele Tage braucht man für eine Südstaaten-Rundreise?

Für die klassische Musik-Route Nashville–Memphis–New Orleans sind zwei Wochen ideal. In zehn Tagen ist sie machbar, wenn man die Zwischenstopps im Delta kürzer hält.

Braucht man in den Südstaaten einen Mietwagen?

Ja. Außerhalb der Städte gibt es praktisch keinen öffentlichen Nahverkehr, und gerade die Strecken durch das Mississippi-Delta erschließt man nur mit dem Auto.

Wann ist die beste Reisezeit für die Südstaaten?

Frühjahr (März–Mai) und Herbst (September–November). Der Sommer ist heiß und schwül, dazu Hurricane-Saison an der Golfküste; der Winter ist mild und ruhig.

Wie viele Tage sollte man für New Orleans einplanen?

Mindestens drei bis vier Tage. New Orleans hat mit French Quarter, Live-Musik, Küche und Sumpf-Touren viel zu bieten und ist der ideale Abschluss der Route.

Wo erlebt man den echten Blues und Live-Musik?

In Nashville an der Lower Broadway (Country), auf der Beale Street in Memphis und vor allem in den rauen Juke Joints von Clarksdale im Mississippi-Delta. In New Orleans spielt rund um die Frenchmen Street allabendlich Live-Jazz. In vielen Bars ist die Musik kostenlos – ein Trinkgeld für die Band gehört aber dazu.

Über diesen Guide: Wir vom USA-Reiseblogger sind seit Jahren und in über 300 Artikeln auf USA-Reisen spezialisiert. Diese Route haben wir aus aktuellen Reiseberichten, offiziellen Park-Informationen (u. a. nps.gov) und Leser-Feedback zusammengestellt und halten Preise und Hinweise aktuell. Stand: Juni 2026.

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