Route 66 Roadtrip: die legendäre Route planen (Etappen & Karte)
Zuletzt aktualisiert am 12/08/2026
Kurzantwort: Die Route 66 ist der legendärste Roadtrip der USA: rund 3.940 km (2.448 Meilen) von Chicago bis zum Santa Monica Pier in Los Angeles, quer durch acht Bundesstaaten und drei Zeitzonen. Für die ganze „Mother Road“ solltest du etwa 2 bis 3 Wochen einplanen. Hier findest du die Etappen, Highlights und alle Tipps zur Planung.
🚗 Mietwagen für diese Route: Diese Strecke fährst du am besten mit dem eigenen Mietwagen. Vergleiche unverbindlich die Preise – oder lies vorher unsere Mietwagen-Tipps für die USA (Versicherungen, Ein-Weg-Gebühren und typische Fallstricke).
🚗 Mietwagen bei DiscoverCars vergleichen →Aus dem DACH-Raum ebenso beliebt – der deutsche Vergleichs-Marktführer:
🚗 Mietwagen bei CHECK24 vergleichen →
Keine Straße der Welt ist so verklärt wie die Route 66. Die 1926 eröffnete „Mother Road“ führte Generationen von Auswanderern und später unzählige Roadtripper von Chicago bis an den Pazifik. 1985 verlor sie ihren Status als durchgehender US-Highway, doch die Straße selbst blieb fast vollständig erhalten – über 85 % sind bis heute befahrbar, und ihre neonbeleuchteten Motels, Diners und kuriosen Sehenswürdigkeiten leben weiter. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum 2026 erlebt die „Mother Road“ eine echte Renaissance.
Für wen diese Route ideal ist: Nostalgiker, Roadtrip-Fans und alle, die das ursprüngliche, kleinstädtische Amerika abseits der Highways suchen. Wichtig: Plane genug Zeit ein – die Route lässt sich nicht an einem Stück „abfahren“, sie will erfahren werden.
👉 Noch unentschlossen? In unserer Übersicht Die schönsten USA-Rundreisen im Vergleich findest du alle Routen mit Karten nebeneinander.
Die Route auf einen Blick
- Länge: ca. 3.940 km (2.448 Meilen)
- Dauer: 2–3 Wochen empfohlen
- Start/Ende: Chicago (Illinois) bis Santa Monica (Kalifornien)
- Durchquerte Staaten: Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona, Kalifornien
- Reisestil: Roadtrip mit Mietwagen (Einwegmiete)
Wichtig zur Orientierung: Die Route 66 verlor 1985 ihren Status als offizieller US-Highway (sie wurde „entwidmet“) und ist heute kein einheitlich beschilderter Highway mehr – aber sie wurde nicht stillgelegt: Über 85 % der Strecke sind als „Historic Route 66″ erhalten und befahrbar, in der Zuständigkeit der Bundesstaaten, teils parallel zu den Interstates (I-55, I-44, I-40). Ein gutes Roadtrip-Navi oder eine Route-66-App (bzw. ein Reiseführer wie der „EZ66 Guide“) hilft enorm, die historischen Streckenführungen zu finden.
Die Etappen der Route 66
Etappe 1: Chicago, Illinois (Start)
Der Start am „Begin Route 66″-Schild an der Adams Street in Downtown Chicago. Nimm dir ein bis zwei Tage für die Wolkenkratzer-Stadt: den Millennium Park mit der spiegelnden „Bean“, die Aussicht vom Willis Tower und ein erstes klassisches Diner-Frühstück, bevor es nach Südwesten losgeht.

Etappe 2: Illinois & Missouri – St. Louis
Durch die Felder von Illinois geht es nach St. Louis, markiert vom 192 Meter hohen Gateway Arch am Mississippi. Unterwegs liegen klassische Route-66-Stopps wie das Cozy Dog Drive In in Springfield (die Heimat des „Corn Dog“) und die alte Chain of Rocks Bridge.
Tipp: Den Gateway Arch kannst du in einer kleinen Tram-Kapsel bis zur Aussichtsplattform an der Spitze hinauffahren – Tickets am besten vorab buchen.

Etappe 3: Oklahoma
Oklahoma hat die meisten erhaltenen Original-Meilen der Route 66. Highlights sind die runde Scheune in Arcadia, das Route 66 Museum in Clinton und die lebendige Szene in Tulsa und Oklahoma City. Hier spürt man den Mythos der „Mother Road“ besonders stark – Diner an Diner, Neon an Neon.
Etappe 4: Texas-Panhandle – Amarillo
Kurz, aber legendär: In Amarillo wartet die Cadillac Ranch, wo zehn kopfüber im Boden steckende Cadillacs stehen, die jeder mit der Sprühdose verschönern darf. Mutige stellen sich im Big Texan Steak Ranch der Herausforderung eines 2-Kilo-Steaks.
Gut zu wissen: Die Cadillac Ranch ist frei zugänglich – bring eine Spraydose mit, das Besprühen der Autos ist hier ausdrücklich erwünscht.

Etappe 5: New Mexico – Albuquerque & Santa Fe
In New Mexico wird die Landschaft zur Wüste. Tucumcari lockt mit liebevoll restaurierten Neon-Motels, Albuquerque mit der historischen Central Avenue, und ein lohnender Abstecher führt nach Santa Fe – zur ältesten Hauptstadt der USA mit ihrer charakteristischen Adobe-Architektur.
Etappe 6: Arizona – Flagstaff, Seligman & Grand Canyon
Arizona ist ein Höhepunkt: das kultige Seligman (Geburtsort der Route-66-Wiederbelebung und Vorbild für den Disney-Film „Cars“), die Kraterlandschaft des Meteor Crater, die Ponderosa-Wälder um Flagstaff und der unvergleichliche Abstecher zum Grand Canyon.
Gut zu wissen: Wenn du vom nahen Williams/Flagstaff zum Grand Canyon abbiegst: Seit 2026 zahlen Nicht-US-Bürger dort 100 USD pro Person Aufschlag (plus 35 USD/Fahrzeug); der 250-USD-Non-Resident-Pass deckt das für bis zu vier Erwachsene.

Etappe 7: Kalifornien – Mojave bis Santa Monica (Ziel)
Das große Finale: durch die Mojave-Wüste (Barstow), über den Cajon Pass hinab nach Los Angeles und schließlich zum Santa Monica Pier mit dem „End of the Trail“-Schild. Nach knapp 4.000 km hast du eine Ikone der amerikanischen Kultur von Anfang bis Ende bezwungen.

Beste Reisezeit
Ideal sind Frühjahr (April–Juni) und Herbst (September–Oktober): mild auf der ganzen Strecke. Der Hochsommer wird in den Wüsten von Arizona und Kalifornien extrem heiß, während im Winter Schnee in den höheren Lagen (z. B. um Flagstaff) und im Mittleren Westen einzelne Abschnitte erschweren kann.
Was kostet die Reise? (Budget pro Person)
- Flug (Gabelflug Chicago/Los Angeles): 550–850 €
- Mietwagen mit Einwegmiete (2–3 Wochen): 900–1.500 € (Einweggebühr beachten!)
- Unterkünfte (klassische Motels): 1.300–2.000 €
- Benzin (knapp 4.000 km), Essen, Eintritte: 900–1.400 €
Realistisch 3.500–5.000 € pro Person. Größter Sonderposten ist die Einweggebühr für den Mietwagen (Abgabe in einem anderen Bundesstaat) – unbedingt vorab einkalkulieren. Klassische Route-66-Motels sind dafür oft günstig und stilecht.
Deinen Route-66-Roadtrip jetzt planen
- ✈️ Flüge in die USA vergleichen – früh buchen lohnt sich
- 🚗 Mietwagen für den Roadtrip – auf dieser Route Pflicht
- 🛡️ Auslandskrankenversicherung USA – wegen hoher Behandlungskosten ein Muss
- 📶 USA-eSIM – immer online ohne Roaming (Code USAREISEBLOGGER)
🧭 Noch unsicher, welche Route?: Mach den 2-Minuten-Routenfinder und finde die perfekte USA-Rundreise für dich.
📬 USA-Reise-Tipps & Flug-Deals per Newsletter – hol dir regelmäßig neue Routen, Reisetipps und Angebote für die USA. Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Mit der Anmeldung stimmst du dem Erhalt unseres Newsletters zu (Double-Opt-in). Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Häufige Fragen zur Route 66 (FAQ)
Wie lange dauert die Route 66?
Für die gesamte Strecke von Chicago nach Los Angeles solltest du 2 bis 3 Wochen einplanen. Die reine Fahrzeit wären rund 40 Stunden, aber die vielen Stopps, Abstecher und kleinen Orte machen den Reiz aus – wer durchhetzt, verpasst das Wesentliche.
Gibt es die Route 66 überhaupt noch?
Ja – physisch ist die Route zu über 85 % erhalten und befahrbar. 1985 verlor sie lediglich ihren offiziellen Status als US-Highway (engl. „decommissioned“), als die Interstates sie ersetzten; eine Stilllegung oder ein Rückbau fand nicht statt. Viele Abschnitte sind heute als „Historic Route 66″ oder Scenic Byway ausgewiesen – mit einer Route-66-App oder einem Reiseführer findest du die historische Strecke.
In welche Richtung fährt man die Route 66?
Klassisch von Ost nach West (Chicago → Santa Monica), so wie einst die Auswanderer und der Film-Mythos. Praktisch ist ein Gabelflug (Hinflug Chicago, Rückflug Los Angeles) plus ein Mietwagen mit Einwegmiete.
Welche Stopps darf man auf der Route 66 nicht verpassen?
Zu den Ikonen zählen der Gateway Arch in St. Louis, die Cadillac Ranch in Amarillo, die Neon-Motels in Tucumcari, das kultige Seligman in Arizona, der Abstecher zum Grand Canyon und das Ziel am Santa Monica Pier.
Über diesen Guide: Wir vom USA-Reiseblogger sind seit Jahren und in über 300 Artikeln auf USA-Reisen spezialisiert. Diese Route haben wir aus aktuellen Reiseberichten, offiziellen Park-Informationen (u. a. nps.gov) und Leser-Feedback zusammengestellt und halten Preise und Hinweise aktuell. Stand: Juni 2026.
