usa roadtrip planung 2015

Meine USA-Roadtrip-Planung für September 2015

Zuletzt aktualisiert am 03/08/2022

Im September soll es losgehen, nachdem nun endlich die Flüge gebucht sind, versuche ich eine grobe Planung für meinen Roadtrip anzufertigen, den ich mit meiner Familie unternehmen werde. Dieses Jahr soll es nicht der Südwesten bzw. Westen der USA sein. Doch der Ausgangspunkt ist wieder Atlanta , wie schon auf meinem allerersten USA-Roadtrip.

Die grobe Route führt uns durch die folgenden Bundesstaaten: Georgia, Tennessee, Kentucky, Arkansas, Texas, Louisiana, Mississippi und Alabama.

Die Flugbuchung

Nachdem klar war, dass der Urlaub klappt, habe ich fieberhaft stundenlang nach günstigen Flügen gesucht. Den günstigsten Direktflug von Stuttgart nach Atlanta habe ich direkt bei der Airline KLM mit 1030 Euro gefunden. Daher habe ich mich entschlossen den Service von Flightfox zu testen. Diese Plattform ermöglicht die Flugsuche durch Flugexperten gegen eine kleine Gebühr.

Den Erfahrungsbericht kannst du hier lesen: Flightfox Erfahrungen

Schlussendlich habe ich dann die günstigsten Flüge über Expedia.de für 490 Euro gefunden, da ich ein „Click & Mix“-Angebot genutzt habe, bei welchem eine Hotel- oder Mietwagenbuchung dabei ist.

Der Roadtrip-Plan

Ankunft in Atlanta

Am 15.09 werden wir nachmittags in Atlanta ankommen und dort vermutlich nicht mehr viel ansehen. Ich war schon einmal in Atlanta und habe die World of Coca Cola und den Centennial Olympic Park gesehen.

Ich freue mich jedoch auf Tipps in den Kommentaren, denn vielleicht gibt es ja noch etwas Sehenswertes, das ich gar nicht auf dem Schirm habe.

Weiter Richtung Norden

Weiter soll es Richtung Norden gehen, dort möchte ich nahe Chattanooga in den Rock City Gardens wandern, denn von dort soll man eine wirklich geniale Aussicht haben und wunderschöne Felsformationen und Höhlen bestaunen können.

Danach wartet eine dreistündige Fahrt in den Great Smoky Mountains National Park, welchen wir über den Parkeingang nahe Gatlinburg, TN erreichen werden. Als ersten Stopp ist der Clingmans Dome geplant. Es soll anscheinend keine schlechte Jahreszeit geben um den Great Smoky Mountains NP zu besuchen, aber gerade der Herbst soll mitunter die beste Jahreszeit sein, um die Farbenpracht der Wälder zu bewundern.

Clingmans Dome

Der Clingmans Dome ist vom Parkplatz eine halbe Meile zu laufen und über einen asphaltierten Weg sehr gut zu erreichen. Es handelt sich bei dem Clingmans Dome zwar um einen hässlichen Betonturm, aber der Panoramaausblick soll dafür entschädigen. Ich habe gelesen, dass man hier unbedingt eine Jacke mitnehmen soll, da es am Clingmans Dome um 10 bis 20 Grad Fahrenheit kälter sein soll als in den Lowlands.

Cade’s Cove

Der nächste Punkt soll das Cade’s Cove Visitor Center sein, welches im Tal liegt und einen 11 Meilen langen Loop bietet, von wo aus viele Wanderstrecken abgehen. Gerade hier kann man angeblich viele Wildtiere wie Rehe, aber auch Schwarzbären sehen.

Weiterfahrt zur Cumberland Gap

Je nachdem ob es zeitlich hinhaut oder ob wir in Atlanta noch etwas anschauen, werden wir unterwegs übernachten oder dann gleich die Fahrt in Richtung Cumberland Gap in Kentucky antreten. Ich habe mir schon überlegt einen Schlenker zur Biltmore Estate, dem Herrenhaus nahe Asheville in North Carolina zu machen.

Cumberland Gap

Die Cumberland Gap war sehr wichtig für die Besdiedlung des Westens und vor allem von Kentucky. Daniel Boone, ein Entdecker sorgte mit der Cumberland Gap für eine Art Highway für Siedler, denn er erweiterte die Wilderness Road und öffnete damit das Tor zum Westen. Ich möchte unbedingt den Ausblick genießen, den die ersten Siedler wohl nach einem harten Aufstieg ebenfalls nutzten, um zu rasten.

Cumberland Falls

Die Cumberland Falls liegen ca. 2 Stunden mit dem Auto entfernt von der Cumberland Gap und tragen unter anderem den Spitznamen „Niagara of the South“. Leider werden wir wohl keinen Mondregenbogen sehen.

Lexington und Frankfort in Kentucky

Weiter soll es gehen nach Lexington, der Pferdehauptstadt der Welt. Hier steht auf jedenfall ein Besuch des Kentucky Horse Park auf dem Plan. Weiter gäbe es noch das Anwesen von Henry Clay oder auch das Haus von Mary Todd Lincoln, der Ehefrau von Abraham Lincoln zu sehen. Dies steht jedoch nicht auf der Liste, da ich mich für beides weniger interessiere. Deshalb werden wir wohl nicht in Lexington bleiben und weiter nach Frankfort fahren.

Frankfort, Kentucky ist als Hauptstadt von Kentucky doch sehr übersichtlich. In Frankfort habe ich übrigens während meines Austauschjahres gearbeitet. Dort besuche ich einen Freund und besichtige wohl kurz das Kentucky State Capitol, sowie das Grab von Daniel Boone. Daniel Boone wurde zwar in Missouri beerdigt, aber da er für Entstehung des Bundesstaats Kentucky einer der wichtigsten Personen war, wurden einige Knochen nach Frankfort überführt und dort begraben.

Louisville, Kentucky

Weiter geht es dann nach Louisville, meiner alten Heimat sozusagen. Hier besuche ich meine Gasteltern von meinem Austauschjahr und werde einen längeren Stopp einlegen.

Dort angekommen möchte ich mit meiner Familie einige Sehenswürdigkeiten besuchen, die ich zum Teil schon selbst auf früheren Reisen besucht habe wie z.B.

  • Louisville Water Tower Park
  • Kentucky Derby Museum und Churchill Downs
  • Muhammad Ali Center

Hier findest du mehr Infos zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Louisville, Kentucky

Desweiteren habe ich noch einige Sehenswürdigkeiten für Louisville geplant, die ich selbst noch nicht gesehen habe.

Louisville Mega Caverns

6 Meilen von Downtown Louisville befinden sich die Mega Caverns. Ein Höhlensystem, welches verschiedenen Attraktionen wie z.B. Seilrutschen, Klettergarten oder Bike Park bietet, alles unterirdisch natürlich. Ich möchte gerne die Mega Zips, also die 6 verschiedenen Seilrutschen ausprobieren, die vollständig unter dem Erdboden verlaufen. Einziges Manko sind die hohen Eintrittspreise.

Belle of Louisville

Die Belle of Louisville ist einer der ältesten Schaufelraddampfer der USA, der noch in Betrieb ist. Das Schiff habe ich bisher nur vom sicheren Ufer des Ohio River beobachet. Es gibt die Legende, dass das Schiff vom Geist des ehemalige Kapitäns Ben Winters heimgesucht wird, denn dieser verstarb aufgrund eines Herzinfarkts an Board des Schiffes.

Danach werden wir Louisville hinter uns lassen in Richtung Hodgenville, Kentucky. Dieses Örtchen ist geschichtlich sehr interessant, denn hier in der Nähe wure nicht nur Abraham Lincoln, der 16. Präsident geboren, sondern verbrachte auch einen Teil seiner Kindheit. Auf der Liste stehen hier deshalb:

  • Abraham Lincoln Boyhood Home
  • Abraham Lincoln Birthplace

Nächster Stopp wird dann der Mammoth Cave National Park sein, den ich bisher noch nicht gesehen habe. Ich hoffe der Besuch klappt, denn ich habe gelesen, dass man die Tickets vorher online reservieren sollte. Wenn alles hinhaut möchte ich eine Historic Tour buchen oder die Frozen Niagara Tour machen, die ca. 1,5 Stunden dauern soll.

Ich hoffe ich bekomme ein paar schöne Bilder hin, denn angeblich sind große Rucksäcke nicht erlaubt und die Fotografie in den Höhlen des Mammoth Cave wird schwierig, denn Blitzfotografie ist strengstens untersagt. Stative müssen leider auch draußen bleiben.

Bowling Green, Kentucky

Gerne würde ich noch in das National Corvette Museum gehen, aber dies wird spontan unterwegs entschieden. Vielleicht geht es auch auf direktem Wege nach Nashville.

Nashville, Tennessee

Es ist irgendwie seltsam, denn ich war schon mehrmals in Nashville oder der näheren Umgebung und habe bisher relativ wenig bis gar nichts von der Stadt selbst gesehen. Hier habe ich bisher leider noch nicht viel geplant und würde mich freuen, wenn der ein oder andere von euch ein paar Tipps hat. Was muss man in Nashville unbedingt machen oder gesehen haben?

Meine bisherige Planung:

  • The Parthenon
  • The Johnny Cash Museum

Memphis, Tennessee

Memphis ist natürlich die Stadt des Blues und auch des Rock ’n’ Rolls. Gerade die Legende Elvis Presley lebte dort, aber auch viele andere Rockgrößen begannen ihre Karriere genau dort. Ich war noch niemals in Memphis, aber möchte gerne die Beale Street und das National Civil Rights Museum im Lorraine Motel besuchen.

Meine Planung für Memphis:

  • National Civil Rights Museum – Lorraine Motel
  • Graceland
  • Beale Street
  • Statue of Elvis

Gerne würde ich mich über weitere Tipps freuen. Vielleicht gibt es ja eine Lokalität, die man unbedingt auf den Spuren des Blues in Memphis aufsuchen sollte.

Ab Memphis soll die Reise dann weiter nach Texas gehen. Dort möchte ich einige Metropolen sehen und vor allem ein paar Restaurants auf dem BBQ Trail besuchen. Erster Halt ist Dallas in Texas.

Dallas, Texas

  • Pioneer Plaza mit den Dallas Cattle Drive Sculptures
  • Reunion Tower
  • Deep Ellum

Austin, Texas

In Austin möchte ich das Texas State Capitol besichtigen, welches sogar höher ist als das Capitol in Washington D.C.. Ansonsten habe ich einige Parks wie den Zilker Park oder den Covert Park at Mount Bonnell auf der Liste um sich die Füße zu vertreten. Essen möchten wir gerne bei Iron Works BBQ, quasi eine Institution in Sachen BBQ. Je nach dem wie hoch die Temperaturen sind, soll ein Besuch des Hamilton Pool oder Barton Springs Pool zur Abkühlung dienen.

Der restliche Plan sieht wie folgt aus:

  • Baylor Street Art Wall
  • Cathedral of Junk (sollte man telefonisch reservieren)

San Antonio, Texas

In San Antonio gibt es mehrer Missionen, davon möchten wir die Mission San José anschauen und während der Stadtbesichtigung gleich noch The Alamo besichtigen. Um einen Panoramablick über die Stadt zu bekommen planen wir auf jeden Fall auf den Tower of the Americas hochzugehen. Ansonsten möchten wir noch am San Antonio River Walk entlang schlendern und eventuell eine Bootstour machen.

Houston, Texas

  • Kemah Boardwalk
  • Gerald D. Hines Waterwall Park
  • Sculpture Park
  • Sam Houston Monument im Hermann Park
  • Galveston

Im weiteren wollte ich gerne in Texas ein Rodeo oder eine Pferdeshow sehen, falls jemand dazu Tipps hat. Auch ist die restliche Planung noch etwas schwierig, da ich noch keinen genauen Zeitplan habe und 21 Tage eben für so viele Stopps sehr knapp sind.

Falls genügend Zeit bleibt würde ich gerne noch eine altes Herrenhaus auf einer Plantage anschauen. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig über die Route, aber ich denke es würde Sinn machen von Houston Richtung New Orleans die Oak Alley Plantation mit auf die Liste zu nehmen. Danach würde ich bisher noch einen Stopp an der Alligator Alley in Alabama machen, bevor es dann langsam über Montgomery zurück nach Atlanta geht.

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